Weltenkreuzer

Gedanken und Fundstücke aus all meinen Welten

DGS: Das Verhältnis von Gehirnforschung und Soziologie

Den Auf­takt machte der Psy­chologe W. Prinz (Leipzig), der darstellte, dass der freie Wille eine Illu­sion darstellt. Jedoch eine, deren Entste­hung sich erk­lären lasse und die bes­timmte Funk­tio­nen erfüllt. Er sei zwar ein kul­turelles Arte­fakt, als solches aber sozi­ol­o­gisch rel­e­vant.
Es fol­gten G. Noll­mann (Duis­burg), der diese Iden­ti­fika­tion des freien Wil­lens als Illu­sion auf Max Weber zurück­führete und H. Knoblauch (Berlin), der sich mit der sozialen Kon­struk­tion von Nah­todereignis­sen befasste, eine sehr span­nende Perspektive!

Zum Abschluss iden­ti­fizierte S. Maasen (Basel) den freien Willen als die Adresse “für Fremd– und Selbststeuerung”

Be Socia­ble, Share!
Kategorie: Wissenschaft

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert *

*