Weltenkreuzer

Gedanken und Fundstücke aus all meinen Welten

Bücherwerfen

Von Marc trudelte hier vor ein paar Tagen ein Stöckchen ein, dass ich doch gerne auf­greifen und weiter wer­fen möchte:

pick sen­tence 6–8 on page 123 of the near­est book, write them down and pass the game on to 5 other bloggers´.

Auch wenn ich Marc ent­täuschen muss und weder ein sozial-, noch ein wirtschaftswis­senschaftliches Stückchen beitra­gen kann, ist das Buch nicht weniger inter­es­sant: “Der entza­uberte Regen­bo­gen. Wis­senschaft, Aber­glaube und die Kraft der Phan­tasie.” von Richard Dawkins. Seite 123, Satz 6–8 lauten:

Eine andere Bekan­nte aus der Schweiz kon­nte ihren eige­nen Angaben zufolge beim betreten eines Zim­mers sofort am Geruch erken­nen, welche Per­son aus ihrem Bekan­ntenkreis den Raum vor kurzem ver­lassen hatte. Das lag nicht daran, dass ihre Kol­le­gen sich nicht gewaschen hät­ten, son­dern sie hatte nur eine ungewöhn­lich empfind­liche Nase. Dass so etwas im Prinzip möglich ist, wird auch dadurch bestätigt, dass Polizei­hunde zwei beliebige Men­schen allein am Geruch unter­schei­den kön­nen, es sei denn, es han­delt sich — wieder ein­mal — um einei­ige Zwillinge.

Gut, abge­se­hen davon, dass wir nun etwas über die Fähigkeiten von Polizei­hun­den und einer Bekan­nten von Dawkins gel­ernt haben, wis­sen wir jetzt auch, dass einei­ige Zwill­inge über exakt densel­ben Kör­pergeruch ver­fü­gen. Die Schlussfol­gerung, dass Kör­pergeruch genetisch bed­ingt ist, eröffnet duschfaulen Men­schen ganz neue Ausre­den: “Ich kann da nichts für, das sind die Gene!” Oder für Kinder gegenüber ihren Eltern: “Ich kann nix dafür, dass ich stinke. Das seid ihr schuld!”

Ich werfe die Bücher weiter an:

und zwei weit­ere Blog­ger, die hier noch mitle­sen, die ich aber (noch) nicht kenne. Greift zu!

Be Socia­ble, Share!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert *

*