Wer sich, wie ich, Anfang der 1990-er Jahre mit Computerspielen beschäftigt hat, hat bestimmt Civilization kennengelernt. Ein Computerspiel von Sid Meier, bei dem es darum geht, ein Imperium zu errichten und durch die komplette Menschheitsgeschichte hindurch die Welt zu erobern. 1991 habe ich mit meinen neun Jahren von meinem Taschengeld, Geschenken und aus allen anderen möglichen Quellen Geld zusammengekratzt, um den damals normalen Preis von 119 Mark für die vier Disketten bezahlen zu können. Und ich wurde nicht enttäuscht. Mit der Ausnahme des legendären Bundesliga Manager Professional hat mich wohl bislang kein Spiel länger an den Computer gefesselt. Meier hat sich durch dieses Spiel – und einige andere wie Railroad Tycoon (kostenloser Download) – einen fast schon mythischen Ruf erworben, auch wenn sich der Hype um ihn mittlerweile gelegt hat. Doch Civilization gibt es noch immer und so erscheint hoffentlich noch in diesem Jahr der fünfte Teil der Reihe.
Doch warum ich das alles schreibe? Über @sga_ bin ich gerade auf ein Video gestoßen, in dem Sid Meier unter anderem einen kleinen Einblick in die Geschichte seiner Arbeit als Spieledesigner gibt. Außerdem geht es um einen Wettbewerb, in dem Studenten der Michigan University innerhalb von 48 Stunden ein Computerspiel programmieren. Spannend.

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Tweets die Weltenkreuzer: Wettprogrammieren mit Sid Meier erwähnt -- Topsy.com