Weltenkreuzer

Gedanken und Fundstücke aus all meinen Welten

The heating of Oz

In Sachen Umweltschutz mag Aus­tralien führend darin sein, klas­sis­che Glüh­bir­nen zu ver­bi­eten und Energies­par­lam­pen zu fördern, aber in Sachen Heizung gibt es noch viel Nach­holbe­darf. Bestes Beispiel dafür ist das Haus der Gastel­tern meiner Fre­undin in der Nähe von Melbourne:

Es ist ein eingeschos­siges Haus mit ins­ge­samt vielle­icht 120 Quadrat­metern und wird durch eine Zen­tral­heizung geheizt. Dabei gibt es einen Tem­per­atur­füh­ler, der die Heizung reg­uliert und der im käl­tetesten Teil des Hauses ange­bracht ist. Das ist schon die erste Absur­dität: Die Heizung schal­tet nicht runter, wenn es in den nor­malen Aufen­thalt­sräu­men warm ist, sie heizt weiter, bis auch die let­zte Ecke des Hauses aufge­heizt ist. Die zweie Idi­otie folgt auf dem Fuße: Geheizt wird grund­sät­zlich von der Decke, von wo aus warme Luft in den Raum geblasen wird. Da warme Luft nach oben strebt, ist es um den Kopf herum schnell warm, die Füße unter dem Schreibtisch frieren aber noch lange weiter… Unsinn Num­mer drei ist dann die abso­lut nicht existierende Isolierung, sodass die Müh­sam erzeugte Wärme schnell in den Garten entfleucht.

Ger­ade die fehlende Isolierung hat uns dann auch auf der weit­eren Tour begleitet, aber da der Früh­ling bere­its vor der Tür stand und wir immer mehr in wärmere Gefilde gekom­men sind, hat uns das dann glück­licher­weise nicht mehr gestört…

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Kategorie: Schönes

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