Auch dieses Mal geht es weniger um das wissenschaftliche Arbeiten, sondern mehr um den allgemeinen Umgang mit dem Rechner und seinen Möglichkeiten. Aber keine Angst, Literaturverwaltung und Ideensammlung kommen auch noch.
Für mich ist mittlerweile das kleine Programm Launchy unverzichtbar geworden, das eigentlich nichts Anderes macht, als andere Programme zu starten. Durch eine frei wählbare Tastenkombination (bei mir Alt+Leertaste) springt überall in Windows ein kleines Fenster auf, in dem man den Namen des Programms eingeben kann, das gestartet werden soll. Einmal Enter gedrückt und schon geht’s los.
Launchy kennt dabei alle Verknüpfungen im Startmenü und es lassen sich auch noch andere Verzeichnisse zum Katalog hinzufügen, der automatisch aktualisiert wird. Und Launchy startet nicht nur Programme, sondern öffnet auch Dateien und ruft Internetseiten auf. Besonders mächtig wird das Tool durch die Möglichkeit, Batch-Dateien aufzurufen und diesen Parameter zu übergeben. Mit Hilfe von weiteren Tools ist es so möglich, Termine in den Google Calendar einzufügen, Todo-Listen bei Remember the Milk zu füllen oder Ideen in einer Textdatei zu sammeln (mehr zu diesen drei Tools in der nächsten Zeit, mehr zu der Einbindung in Launchy).
Launchy startet direkt beim Windows-Start und bleibt im Hintergrund, bis man es aufruft. Mit einem Speicherverbrauch von knapp 12MB stellt das auch bei schwächeren Systemen kein großes Hindernis dar. Für mich ist es mittlerweile ein wichtiger Helfer geworden, der mir viel Klick-Arbeit erspart.
