Das Thema Open Access beschäftigt die wissenschaftliche Öffentlichkeit im Internet weiterhin: So ließ sich vor Kurzem die Deutsche Gesellschaft für Publizistik – und Kommunikationswissenschaft hier im schönen Bamberg auf ihrer Jahrestagung von einer äußerst sehenswerten Keynote von Wikipedia Begründer beschallen, um sich danach auf ihrer Mitgliederversammlung gegen ein eigenes englischsprachiges Open Access Magazin zu entscheiden und stattdessen allen Mitglieder ein Zwangsabonnement zweier deutscher Zeitschriften aufzuzwingen. Die Reaktionen der bloggenden Forscher dazu waren eindeutig (Jan Schmidt, Peter Schumacher, Steffen Büffel, Thomas Pleil und Tina Guenther; Reaktion des Halem Verlags)
DFG, Max-Planck-Gesellschaft, Helmholtz Gesellschaft und viele andere wissenschaftliche Institutionen scheinen dem Thema gegenüber etwas offener eingestellt zu sein und unterstützen ein sehr lobenswertes Projekt der Unis Berlin (FU), Bielefeld, Göttingen und Konstanz, ein Informationsportal zum Thema Open Access zu schaffen: www.openaccess-germany.de
Hier finden sich vor Allem auch sehr interessante Informationen für Wissenschaftler, die sich mit dem Gedanken tragen, Arbeiten Open Access zu veröffentlichen. Das heutige System von Anerkennung und Reputation hat diese Publikationsform ja leider noch kaum auf dem Radar und auch im Bezug auf Verlage, die Fachzeitschriften veröffentlichen, könnte sich an dieser Stelle ja das ein oder andere Problem ergeben.
