Wenn es um eine Reform des Urheberrechts geht, die den Realitäten des modernen Internets angepasst ist, kommt immer wieder die Frage auf, wie denn Künstler und Kreative Geld verdienen sollen, wenn ihre Werke kostenlos im Internet verfügbar sind und frei verwendet werden können. Ich habe jedoch anderer Stelle bereits aufgezeigt, dass es nicht die Künstler sind, deren Broterwerb durch den freien Fluss von Daten im Internet bedroht ist, sondern vielmehr die Zwischenhändler wie Plattenfirmen und Verlage.
Michael Masnick zeigt jetzt in einem sehenswerten Vortrag, wie sich Künstler das Netz zunutze machen können, um damit Geld zu verdienen. Und zwar wahrscheinlich mehr als durch klassische Plattenverträge. Die Zauberformel dafür ist ganz einfach: CwF + RtB = Business Model. Was das bedeutet? Seht selbst:

Martin sagt:
Ich habe selber mal etwas komponiert, aber das wirklich nur aus Spaß an der Freude. Im Internet kann man mit Musik verdienen? Damit sind dann sicherlich Jingles und Themes gemeint — oder?
Weltenkreuzer sagt:
Naja, es geht hier eher darum, wie Profimusiker trotz freier Verfügbarkeit ihrer Musik im Netz Geld verdienen können.
[Iro] sagt:
Inzwischen wurde an einigen stellen damit begonnen, das Problem zum Beispiel bei Youtube einzuschränken. Die Künstler an sich verdienen ja den größten Teil ihres Einkommens auf ihren Touren… Aber ich denke trotzdem, dass ich da jemanden weiss, der sich sehr über diesen Artikel freuen wird, da man so nicht so sehr von den Plattenfirmen abhänig ist ^^ besten Dank