Weltenkreuzer

Gedanken und Fundstücke aus all meinen Welten

Nina: Respekt!

Wenn ich kein Mäd­chen sein darf, dann komm ich nicht mehr!

Wenn ein Schulleiter einen solchen Satz aus dem Mund eines 11-jährigen Kindes hört, kann man sich sicher sein, dass eine beson­dere Geschichte dahin­ter steckt. Es ist die Geschichte von Nina, die sich schon als kleines Kind sicher war, in einem falschen Kör­per zu leben. Als David getauft kon­nte sie sich nie mit dem Junge-sein arrang­ieren, klei­dete sich am lieb­sten wie ein Mäd­chen und spielte lieber mit Bar­bies als mit Autos. Außer­halb der Schule lebte sie als Mäd­chen, während der Schulzeit aber, musste sie sich als Junge klei­den und ver­hal­ten. Sie litt und kämpfte und kon­nte schließlich erst ihre Mut­ter und dann auch Ärzte überzeu­gen. Nun bekommt sie Hor­mone, die die männliche Pubertät ver­hin­dern und wird, wenn sie es in zwei Jahren immer noch möchte, in einiger Zeit ein fast nor­males Leben als Nina führen kön­nen. Die ganze Geschichte gibt es im SZ-Magazin.

Dieses junge — kleine möchte ich hier bewusst nicht sagen — Mäd­chen ist ein leuch­t­en­des Beispiel für alle, die sich in dieser Gesellschaft irgend­wie anders oder falsch fühlen. Es lohnt sich, für sein Recht und seine Überzeu­gun­gen zu kämpfen. Gle­ichzeitig hat sie eine unglaubliche Kraft bewiesen, sich gegen mas­sive Wider­stände durchge­setzt und hat schließlich ein Happy End gefun­den. Auch daran sollte sich jeder ein Beispiel nehmen. Respekt, Nina!

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Kategorie: Gesellschaft

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