Nina: Respekt!
Running away from the City by photos71
Wenn ich kein Mädchen sein darf, dann komm ich nicht mehr!
Wenn ein Schulleiter einen solchen Satz aus dem Mund eines 11-jährigen Kindes hört, kann man sich sicher sein, dass eine besondere Geschichte dahinter steckt. Es ist die Geschichte von Nina, die sich schon als kleines Kind sicher war, in einem falschen Körper zu leben. Als David getauft konnte sie sich nie mit dem Junge-sein arrangieren, kleidete sich am liebsten wie ein Mädchen und spielte lieber mit Barbies als mit Autos. Außerhalb der Schule lebte sie als Mädchen, während der Schulzeit aber, musste sie sich als Junge kleiden und verhalten. Sie litt und kämpfte und konnte schließlich erst ihre Mutter und dann auch Ärzte überzeugen. Nun bekommt sie Hormone, die die männliche Pubertät verhindern und wird, wenn sie es in zwei Jahren immer noch möchte, in einiger Zeit ein fast normales Leben als Nina führen können. Die ganze Geschichte gibt es im SZ-Magazin.
Dieses junge – kleine möchte ich hier bewusst nicht sagen – Mädchen ist ein leuchtendes Beispiel für alle, die sich in dieser Gesellschaft irgendwie anders oder falsch fühlen. Es lohnt sich, für sein Recht und seine Überzeugungen zu kämpfen. Gleichzeitig hat sie eine unglaubliche Kraft bewiesen, sich gegen massive Widerstände durchgesetzt und hat schließlich ein Happy End gefunden. Auch daran sollte sich jeder ein Beispiel nehmen. Respekt, Nina!






