Weltenkreuzer

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manomama: Respekt!

Nach­dem ich diese Rubrik lei­der nach drei Aus­gaben 2008 habe ein­schlafen lassen, will ich sie in Zukunft mal wieder ab und an aus­graben, und euch Men­schen oder Unternehmen vorstellen, die in meinen Augen beson­deren Respekt ver­di­enen. Heute möchte ich euch daher die neue Augs­burger Mod­e­firma manomama kurz vorstellen:

Klei­dungsstücke wer­den heute zumeist am anderen Ende der Welt unter Ein­satz bil­liger Arbeit, bil­liger Rohstoffe und vieler Chemikalien pro­duziert. Die Augs­burg­erin Sina Trinkwalder, lang Zeit Lei­t­erin einer Wer­beagen­tur, wollte sich dies nicht länger anse­hen und ver­sucht nun mit manomama saubere Klei­dung zu pro­duzieren: von den Rohstof­fen über den Umgang mit den Näherin­nen bis hin zu einer zen­tral­isierten Pro­duk­tion in Augs­burg. Dementsprechend sieht die Grün­derin manomama weniger als klas­sis­ches Unternehmen, son­dern als “Ver­such, etwas zu unternehmen”. Sehr beze­ich­nend für ihren Ein­satz finde ich die fol­gende Auf­forderung auf der Web­seite von manomama:

Beson­ders wichtig ist uns dabei, dass unsere Näherin­nen nicht zu anony­men Fer­tigerin­nen degradiert wer­den, son­dern ihr mit jedem Pro­dukt auf dem Hang­tag ein Auto­gramm bekommt. So wisst ihr nicht nur, wer das neue Lieblingsstück genäht hat, son­dern könnt ihr über den darun­ter­ste­hen­den Link auch direkt eine kleine Nachricht zukom­men lassen und die Qual­ität bew­erten.  

Über ihren Blog und per Twit­ter erlaubt manomama Kun­den und Fre­un­den damit einen Blick hin­ter die Kulissen.

Respekt Sina und viel Erfolg für dein Unternehmen und deine Idee!

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Kategorie: Gesellschaft

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