Weltenkreuzer

Gedanken und Fundstücke aus all meinen Welten

Ist die Piratenpartei wählbar? — Einleitung

Nun rückt die Wahl immer näher und so langsam muss sich jeder entschei­den, wo er denn am 27. Sep­tem­ber sein Kreuzchen macht. Nach­dem die poli­tis­chen Entschei­dun­gen in den let­zten Jahren für viele junge, gebildete und inter­netaffine Men­schen immer unerträglicher wur­den, hat sich die Piraten­partei spätestens seit den Europawahlen dieses Jahr für viele zu einer ern­sthaften Option entwick­elt. Allerd­ings gibt es auch einige Punkte, die einige daran zweifeln lassen, dass es sin­nvoll ist, der Partei tat­säch­lich näch­ste Woche die Stimme zu geben und mit den in meinen Augen wichtig­sten will ich mich hier in den näch­sten Tagen auseinandersetzen:

  1. Die Piraten haben kein voll­ständi­ges Wahl­pro­gramm. Ich wähl doch nicht die Katze im Sack.
  2. Die Piraten haben ohne­hin keine Chance, in den Bun­destag einzuziehen und mit einer Stimme für sie würde ich Schwarz-Gelb unterstützen
  3. Die Piraten gren­zen sich nicht genug von recht­sex­trem­istis­chem Gedankengut ab
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Kategorie: Gesellschaft
  • Francis Drake sagt:

    1. Die etablierten Parteien hal­ten sich nicht an ihre Wahlver­sprechen und belü­gen uns seit Jahrzehn­ten. Ist natür­lich viel besser!

    2. Wenn jeder so denkt, dann dür­fen wir nur CDU wählen, alle anderen haben ja keine Chance auf Mehrheit. Sehr demokratisch, bravo!

    3. Falsch. Die Piraten wer­den von Links und Linksaussen in die Rechte Ecke gestellt und von Rechts und Recht­saussen in die Link­sex­treme Ecke.

    Viel Spass beim SPD/Grüne wählen! :)

    17. September 2009 um 16:11
  • Martin sagt:

    Ich muss zugeben, dass ich bis eben überhaupt nichts von der Piraten­partei wusste. Zwar war mir der Name bekannt, aber die tat­säch­lichen Ziele waren mir ein Rät­sel. Übrigens weiß ich jetzt immer noch nicht, welches Wahl­pro­gramm diese “Partei” eigentlich zu bieten hat — irgend­was mit Raubkopien kann das sein?

    17. September 2009 um 19:38
  • Weltenkreuzer sagt:

    @Martin: Das Wahl­pro­gramm der Piraten­partei lässt sich in meinen Augen mit zwei Worten zusam­men­fassen: Bürg­er­rechte und Infor­ma­tion­s­ge­sellschaft. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, eine Poli­tik zu machen, die die Möglichkeiten und Chan­cen des Inter­nets in den Mit­telpunkt stellt und nicht die Gefahren und Bedro­hun­gen betont?

    Was das Urhe­ber­recht angeht, ste­hen sie für die Legal­isierung der Pri­vatkopie, was nicht mit einer Abschaf­fung des Urhe­ber­rechts gle­ichzuset­zen ist.

    Die offizielle und aus­führliche Vorstel­lung des Wahl­pro­gramms find­est du hier: http://web.piratenpartei.de/navigation/politik/unsere-ziele. Bitte unbe­d­ingt voll­ständig lesen und ver­suchen zu ver­ste­hen. Es geht nicht um Anar­chie im Netz!

    17. September 2009 um 23:16
  • Susi sagt:

    Ob sin­nvoll oder nicht diese Partei gewählt zu haben, fakt ist das es ja doch einige getan haben… und das auch nicht ohne Grund.

    25. November 2009 um 00:34

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