Weltenkreuzer

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Howard Rheingold über die Freiheit des Internets

Wenn das Poten­tial virtueller Gemein­schaften voll aus­geschöpft wer­den soll, müssen mehr Men­schen von seinen Möglichkeiten erfahren und ler­nen, damit umzuge­hen, solange noch die Frei­heit dazu besteht. Die Wahrschein­lichkeit ist hoch, daß Leute mit wirtschaftlicher und poli­tis­cher Macht einen Weg finden, den Zugang zu den virtuellen Gemein­schaften zu kontrollieren.

Dieses Zitat entstammt nicht etwas der aktuellen Debatte um Net­zneu­tral­ität oder Inter­net­zen­sur, son­dern von Seite 15 von Howard Rhein­golds Buch Virtuelle Gemein­schaft (The Vir­tual Com­mu­nity) aus dem Jahr 1993! Es hat eine Weile gedauert aber selbst eine Inter­net­nutzung von gut 67% der Deutschen (netzpolitik.org) hin­dern die Poli­tik nicht daran, zum Schlag gegen das freie Inter­net auszu­holen: Leis­tungss­chutzrecht (netzpolitik.org, netzwertig.com), Three-Strikes-Regelung und der aktuell vor­liegende Geset­zen­twurf zur Reform des Jugend­schutzes (AK Zen­sur, 1&1, eco (pdf))  lassen grüßen.

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Kategorie: Gesellschaft

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