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	<title>Kommentare zu: Die verquere Logik der klassischen &quot;Familienf&#246;rderung&quot;</title>
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	<description>Gedanken und Fundstücke aus all meinen Welten</description>
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		<title>Von: Ellen</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/gesellschaft/die-verquere-logik-der-klassischen-familienfrderung/comment-page-1#comment-6116</link>
		<dc:creator>Ellen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 10:22:04 +0000</pubDate>
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		<description>Und was schlaegst du zur Verbesserung dieses Missstands vor?
Doch eine weiterhin starke Foerderung von Frauen - und dabei ein Ausbau der &quot;Maennerfoerderung&quot;, wenn es um Familie geht, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und was schlaegst du zur Verbesserung dieses Missstands vor?<br />
Doch eine weiterhin starke Foerderung von Frauen &#8211; und dabei ein Ausbau der &#8220;Maennerfoerderung&#8221;, wenn es um Familie geht, oder?</p>
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		<title>Von: Weltenkreuzer</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/gesellschaft/die-verquere-logik-der-klassischen-familienfrderung/comment-page-1#comment-6110</link>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 22:03:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ich behaupte nicht, dass Frauenbeauftragte etc. nicht durchaus positive Entwicklungen vorangebracht hätten. Aber dadurch, dass diese Ebene im Diskurs in meinen Augen immer noch dominiert, verstärkt sie die Kategorien &quot;Männer&quot; und &quot;Frauen&quot; und schafft eben einen Antagonismus, der einen produktiven Diskurs verhindert. 

Und schließlich hat diese Einseitigkeit eben genau zu diesen doch etwas &quot;perversen&quot; Anreizstrukturen geführt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich behaupte nicht, dass Frauenbeauftragte etc. nicht durchaus positive Entwicklungen vorangebracht hätten. Aber dadurch, dass diese Ebene im Diskurs in meinen Augen immer noch dominiert, verstärkt sie die Kategorien &#8220;Männer&#8221; und &#8220;Frauen&#8221; und schafft eben einen Antagonismus, der einen produktiven Diskurs verhindert. </p>
<p>Und schließlich hat diese Einseitigkeit eben genau zu diesen doch etwas &#8220;perversen&#8221; Anreizstrukturen geführt.</p>
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		<title>Von: Bernd</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/gesellschaft/die-verquere-logik-der-klassischen-familienfrderung/comment-page-1#comment-6109</link>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 20:55:09 +0000</pubDate>
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		<description>Du schreibst: &quot;Die einseitige Betonung der Frauen führt dazu, dass in der Debatte ein künstlicher Gegensatz zwischen “Mann” und “Frau” aufgebaut wird. Dadurch, dass es &#039;Frauenbeauftragte&#039; und &#039;feministische Referate&#039; gibt, wird die Geschlechtertrennung nicht aufgehoben, sondern verstärkt. So wird die dringend notwendige Debatte darüber verhindert, wie wir unsere Gesellschaft strukturieren wollen und wie Beruf und Famile vereinbar gemacht werden sollen - unabhängig vom Geschlecht.&quot;

Lässt sich im Umkehrschluss sagen, dass die Nichtexistenz von “Frauenbeauftragte” und “feministische Referate” dazu geführt hätte, dass es die geschilderten Problem nicht gäbe? Doch ganz sicher nicht; im Gegenteil, die (Verhandlungs-)Position von Frauen wurde gestärkt. Das zentrale Argument ist doch der nach wie vor höhere Marktwert der Männer und -- in dem Fall hat Gery Becker recht -- es ist rational (maximiert die Nutzenfunktion des HH), wenn die Frau am Herd bleibt. Man müsste also (unter anderem) die relativen Einkommensvorteile der Männer angehen...

Dass sicherlich auch fehlende betriebliche Strukturen (und Routinen) eine Rolle spielen, sei unbelassen. Auch möchte ich gar nicht abstreiten, dass nach wie vor eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Paaren eine traditionale Form der Arbeitsteilung bevorzugt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du schreibst: &#8220;Die einseitige Betonung der Frauen führt dazu, dass in der Debatte ein künstlicher Gegensatz zwischen “Mann” und “Frau” aufgebaut wird. Dadurch, dass es &#8216;Frauenbeauftragte&#8217; und &#8216;feministische Referate&#8217; gibt, wird die Geschlechtertrennung nicht aufgehoben, sondern verstärkt. So wird die dringend notwendige Debatte darüber verhindert, wie wir unsere Gesellschaft strukturieren wollen und wie Beruf und Famile vereinbar gemacht werden sollen &#8211; unabhängig vom Geschlecht.&#8221;</p>
<p>Lässt sich im Umkehrschluss sagen, dass die Nichtexistenz von “Frauenbeauftragte” und “feministische Referate” dazu geführt hätte, dass es die geschilderten Problem nicht gäbe? Doch ganz sicher nicht; im Gegenteil, die (Verhandlungs-)Position von Frauen wurde gestärkt. Das zentrale Argument ist doch der nach wie vor höhere Marktwert der Männer und &#8212; in dem Fall hat Gery Becker recht &#8212; es ist rational (maximiert die Nutzenfunktion des HH), wenn die Frau am Herd bleibt. Man müsste also (unter anderem) die relativen Einkommensvorteile der Männer angehen&#8230;</p>
<p>Dass sicherlich auch fehlende betriebliche Strukturen (und Routinen) eine Rolle spielen, sei unbelassen. Auch möchte ich gar nicht abstreiten, dass nach wie vor eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Paaren eine traditionale Form der Arbeitsteilung bevorzugt.</p>
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