Demokratisierung zur Friedenssicherung

Running away from the City by photos71

In der außenpolitischen Debatte gilt die Demokratisierung instabiler Staaten immer noch als das Allheilmittel, um Staaten zu stabilisieren und die Ordnung wiederherzustellen. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt jedoch, dass demokratische Wahlen alleine keineswegs ausreichen, um Regierungen zu installieren, die die Ordnung in einem Land aufrecht erhalten können – man schaue nur nach Afghanistan oder in den Irak.

Im Rahmen einer Hausarbeit habe ich mich ausführlich mit dieser Thematik beschäftigt und anhand des Beispiels von Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) in Westafrika aufgezeigt, dass Demokratisierung unter bestimmten Voraussetzungen auch als ein Katalysator ethnischer Konflikte fungieren kann: Demokratisierung als Katalysator für ethnische Konflikte – Der Fall Côte d’Ivoire (pdf, 280kb, 28 S.)

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    1. [...] Wenn es um die wirtschaftliche Entwicklung armer Weltregionen geht, dann steht bei den westlichen Politik-Gestaltern oftmals das Credo “lasst uns einen freien Markt einführen” im Mittelpunkt. Dass die gesetzten Ziele durch das unbedachte Überstülpen westlicher Strukturen jedoch keinesfalls erreicht werden müssen, habe ich bereits an anderer Stelle dargestellt (s. Demokratisierung und Friedenssicherung). [...]

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