Heutzutage gehört es zum guten Ton, von einer “Schere” zu sprechen, die zwischen arm und reich auseinandergeht, von steigender Armut zu reden und Umverteilung zu fördern. Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Klaus Schroeder in brand eins zeigt eine andere Perspektive auf: Er sieht lediglich eine Zunahme in der Wahrnehmung von Armut, nicht aber in der tatsächlichen, materiellen.
Besonders erschreckend finde ich dabei, dass nach der aktuellen Armutsdefinition in Deutschland derjenige als arm gilt, der weniger als 974€ pro Monat zur Verfügung hat. Dazu zähle auch ich und ich fühle mich in keinster Weise arm…
