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	<title>Weltenkreuzer &#187; Wissenschaft</title>
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	<description>Gedanken und Fundstücke aus all meinen Welten</description>
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		<title>Soziologen, raus aus euren Hinterzimmern!</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 13:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen schaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder, der Soziologie studiert (hat) oder sich sogar dem Wahnsinn hingibt, eine wissenschaftliche Karriere in diesem Fach anzustreben, sieht sich immer wieder mit der Frage konfrontiert: &#8220;Was macht man eigentlich in der Soziologie?&#8221; Im schlimmsten Fall werden dann auch noch gleich die Sozialarbeits- und -pädagogik-Klischees á la &#8220;Gut, dass wir darüber geredet haben&#8221; ausgepackt. Den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder, der Soziologie studiert (hat) oder sich sogar dem Wahnsinn hingibt, eine wissenschaftliche Karriere in diesem Fach anzustreben, sieht sich immer wieder mit der Frage konfrontiert: &#8220;Was macht man eigentlich in der Soziologie?&#8221; Im schlimmsten Fall werden dann auch noch gleich die Sozialarbeits- und -pädagogik-Klischees á la &#8220;Gut, dass wir darüber geredet haben&#8221; ausgepackt. Den Politikwissenschaftlern geht es wahrscheinlich ähnlich und die Frage &#8220;Du willst also unser nächster Bundeskanzler werden?&#8221; kann sicherlich kein Politologe mehr hören. Immerhin ist die Politik etwas, was die Leute zumindest grundlegend kennen &#8211; und wenn sie nur wissen, dass das etwas mit Wahlen und diesen lustigen Balken und Torten im Fernsehen alle paar Monate zu tun hat.</p>
<p>Aber was ist mit der Soziologie? Wo taucht sie im öffentlichen Leben auf? Was sind die Fragen, die die Menschen mit unserer Disziplin verbinden? Bei der Politikwissenschaft ist das recht offensichtlich, bei den Wirtschaftswissenschaften auch, aber die Soziologie? Nix. Nada. Keine Idee. Der ein oder andere kommt vielleicht gerade noch so auf die Marktforschung und die Sozialstrukturanalyse (Stichworte Zensus und Arbeitsmarkt) aber Wirtschaftssoziologie, Religionssoziologie, Europaforschung oder Stadtsoziologie werden die wenigsten auf dem Zettel haben.</p>
<p>Dass niemand uns wahrnimmt und kennt, liegt insbesondere an einer Personengruppe: uns selbst. Nachdem die großen sozialtechnologischen Träume geplanter und optimierter Gesellschaften gnadenlos gescheitert sind, haben wir uns in den akademischen Raum zurückgezogen, Paper produziert und die Welt &#8220;da draußen&#8221; an uns vorbei ziehen lassen. Weder hegen wir den Anspruch Wissen zu produzieren, das da draußen verwendet werden kann und soll, noch haben wir uns groß bemüht unser Ansehen zu pflegen und uns einen festen Platz in der Öffentlichkeit zu erarbeiten. Damit wird die Disziplin, die eigentlich im Kern unzähliger öffentlicher Debatten stehen müsste und die uns so viel über unsere Gesellschaft verraten kann, wie kaum eine andere, zu einer Randfigur, die sich nur mit ihresgleichen unterhält.</p>
<p>Bleiben uns nach den in dieser Hinsicht vielen verschenkten Jahren und Jahrzehntes jetzt nur noch die Resignation und das langsame Siechtum? Keineswegs. Aber wir müssen bei uns anfangen und unser Selbstverständnis neu definieren. Wir dürfen uns nicht länger als entfernte Beobachter der Gesellschaft verstehen, sondern müssen den Ehrgeiz aufbringen, unsere Arbeit, unsere Diskussionen und unsere Themen in die Gesellschaft zu tragen. Nicht als allwissende Sozialtechniker, sondern als aktive Forscher, als soziale und kommunizierende Wissenschaftler. Wir haben Geschichten zu erzählen, die nah an den Menschen sind; die sie beeindrucken und zum Nachdenken bringen können.</p>
<p>Mit der <a href="http://www.soziologie.de">Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)</a> hat jetzt die zentrale deutsche Institution dieser unserer Wissenschaft einen Schritt auf die öffentliche Bühne gewagt und<a href="http://soziologie.de/blog/"> einen Blog eröffnet, in dem zweimonatlich wechselnde Autoren ihre Arbeit und ihre Perspektive auf die Welt vorstellen</a>. Den Anfang macht dabei der Chemnitzer Industrie- und Arbeitssoziologe <a href="http://www.tu-chemnitz.de/hsw/soziologie/institut/profil/g-guenter-voss">G. Günther Voß</a> (<a href="http://twitter.com/#!/GGuenter_Voss">Twitter</a>), der mich mit seinem <a href="http://soziologie.de/blog/?p=69">Eingangsstatement</a> auch zu diesem Beitrag inspiriert hat.</p>
<p>Dieses Angebot der DGS kann jedoch ein winzig kleiner, erster Schritt auf dem Weg hin zu einer offensiveren Präsentation der Soziologie im Internet sein. Jede und jeder sollte ihn viel eher als Anstoß dazu sehen, sich selbst zu öffnen und der Welt seine Arbeit und seine Gedanken der Welt zu präsentieren. Nicht nur in der Form formal sauberer und durchgetakteter wissenschaftlicher Artikel, sondern als Skizzen, grobe Überlegungen oder Diskussionsanstöße. In einem offenen Format, das nicht nur die Fachkollegen anspricht, sondern alle da draußen, mit den wir unsere Lebenswelt teilen. Denn nur, wenn wir den Leuten zeigen, was wir tun, können wir das verlorene Terrain wieder gut machen und uns unseren Platz in der öffentlichen Wahrnehmung zurückerarbeiten.</p>
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		<title>Zur&#252;ck auf die Schulbank</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 15:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mochte das Studium: Viele verschiedene Veranstaltungen, in denen man sich mit immer unterschiedlichen spannenden – und manchmal leider auch weniger spannenden – Themen auseinandersetzen konnte. Das vermisse ich heute bei der Arbeit an meiner Dissertation: die thematische Vielfalt und Dynamik, den ständigen Wechsel vom (gefühlten) Experten zum Laien und zurück. Bei der Diss heißt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mochte das Studium: Viele verschiedene Veranstaltungen, in denen man sich mit immer unterschiedlichen spannenden – und manchmal leider auch weniger spannenden – Themen auseinandersetzen konnte. Das vermisse ich heute bei der Arbeit an meiner Dissertation: die thematische Vielfalt und Dynamik, den ständigen Wechsel vom (gefühlten) Experten zum Laien und zurück. Bei der Diss heißt es dagegen: dasselbe Thema tagein, tagaus. Es hat natürlich auch was, für ein kleines Thema nicht nur ein gefühlter. sonder ein “echter” Experte zu sein – so weit das überhaupt möglich ist – aber der Blick verengt sich dadurch jedoch zwangsläufig recht stark.</p>
<p>Vor ein paar Wochen bin ich dann über ein äußerst spannendes Angebot der beiden Stanford-Professoren <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Thrun">Sebastian Thrun</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Norvig">Peter Norvig</a> gestoßen, die ab Anfang Oktober einen Kurs, den sie in Stanford halten, in exakt derselben Form online kostenlos anbieten, inklusive terminierten Hausaufgaben und Prüfungen. Da der Kurs sich dann auch noch “<a href="http://www.ai-class.com/">Introduction to Artificial Intelligence</a>” nennt und mich das Thema schon länger unterschwellig interessiert, habe ich nicht lange gezögert und mich gerade dafür angemeldet:</p>
<div class="media"><object style="height: 305px; width: 500px;" width="500" height="305" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/H9ngd6zCeUc?version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="height: 305px; width: 500px;" width="500" height="305" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/H9ngd6zCeUc?version=3" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></div>
<p>Das klingt zwar auf der einen Seite echt super spannend, wird für mich als Nicht-Informatiker oder -Mathematiker aber sicherlich eine Herausforderung. Vielleicht ist es aber auch genau der richtige Ausgleich zu kreativen Arbeit in der Endphase meiner Diss. Macht wer mit?</p>
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		<title>Slow-Motion-Tanz</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 15:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Schönes]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich momentan nicht so wirklich Lust habe, euch mit langen Posts zu beglücken, beschränke ich mich mal wieder auf ein extrem sehenswertes Video. Diesmal von der japanischen Gruppe World Order. 



(Via Visual News)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich momentan nicht so wirklich Lust habe, euch mit langen Posts zu beglücken, beschränke ich mich mal wieder auf ein extrem sehenswertes Video. Diesmal von der japanischen Gruppe <em>World Order</em>. </p>
<div style="padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: none; padding-top: 0px" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:c09c57e2-44d0-4633-881d-9b8d4feae3aa" class="wlWriterEditableSmartContent">
<div><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/r-qhj3sJ5qs&amp;hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/r-qhj3sJ5qs&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></object></div>
</div>
<p align="right">(Via <a href="http://www.visualnews.com/2011/04/01/slow-motion-dancing-for-japan/">Visual News</a>)</p>
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		<title>Links zum Wochenende I</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 09:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Schönes]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich immer über extrem viele Links stolpere, die mir keinen eigenen Beitrag wert sind, die ich aber auch nicht nur der flüchtigen Twitter-Timeline anvertrauen will, hier die erste Ausgabe von Links zum Wochenende:
Internet und Medien

BuzzMachine (Jeff Jarvis): Germany, what have you done?
FAZ.net (Stefan Niggemeier): Was willst du mit dem iPad, sprich!
Börsenblatt.net: &#8220;Wer keine Aufmerksamkeitsstörung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich immer über extrem viele Links stolpere, die mir keinen eigenen Beitrag wert sind, die ich aber auch nicht nur der flüchtigen Twitter-Timeline anvertrauen will, hier die erste Ausgabe von Links zum Wochenende:</p>
<h3>Internet und Medien</h3>
<ul>
<li>BuzzMachine (Jeff Jarvis): <a href="http://www.buzzmachine.com/2010/11/02/germany-what-have-you-done/">Germany, what have you done?</a></li>
<li>FAZ.net (Stefan Niggemeier): <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc%7EE2FF6370192114CDCA79B427AE38D8D4E%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Was willst du mit dem iPad, sprich!</a></li>
<li>Börsenblatt.net: <a href="http://www.boersenblatt.net/403445/">&#8220;Wer keine Aufmerksamkeitsstörung hat, kann sie sich durch Multitasking antrainieren&#8221;</a></li>
<li>Under skull and Bones: <a title="Permanentlink zu Der JMStV im Internet – Eine ausführliche Darlegung der Pflichten und Folgen" rel="bookmark" href="http://politik.benjamin-stoecker.de/2010/11/08/der-jmstv-im-internet-eine-ausfuhrliche-darlegung-der-pflichten-und-folgen/">Der JMStV im Internet – Eine ausführliche Darlegung der Pflichten und Folgen</a></li>
</ul>
<h3>Leben und Denken</h3>
<ul>
<li>zenhabits (Katie Tallo): <a href="http://zenhabits.net/momentum/">How to Harness the Power of Momentum</a></li>
<li>99% (Scott Belsky): <a href="http://the99percent.com/articles/6947/what-happened-to-downtime-the-extinction-of-deep-thinking-sacred-space">What Happened to Downtime?</a></li>
<li>Green: <a href="http://green.blogs.nytimes.com/2010/11/10/a-sequel-to-the-story-of-stuff/?partner=rss&amp;emc=rss">The Story of Stuff 2.0: An E-Waste Sequel</a></li>
</ul>
<h3>Schönes</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.typomaps.net/">Typomaps</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Affen sind genauso irrational wie Menschen</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/wissenschaft/affen-sind-genauso-irrational-wie-menschen</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 17:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Menschen keineswegs immer rational handeln ist spätestens seit der Entwicklung der Prospect Theory von Daniel Kahneman und Amos Tversky bekannt und akzeptiert. Dass die psychologischen Prozesse, die uns daran hindern, uns “vernünftig” zu entscheiden nicht spezifisch für den Menschen sind, zeigt Laurie Santos anhand von Experimenten mit Affen – den Monkeynomics:
 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Menschen keineswegs immer rational handeln ist spätestens seit der Entwicklung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prospect_theory">Prospect Theory</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Kahneman">Daniel Kahneman</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amos_Tversky">Amos Tversky</a> bekannt und akzeptiert. Dass die psychologischen Prozesse, die uns daran hindern, uns “vernünftig” zu entscheiden nicht spezifisch für den Menschen sind, zeigt Laurie Santos anhand von Experimenten mit Affen – den Monkeynomics:</p>
<p> <!--copy and paste--><object width="446" height="326"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="bgColor" value="#ffffff"></param><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/LaurieSantos_2010G-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/LaurieSantos-2010G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=927&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=laurie_santos;year=2010;theme=a_taste_of_tedglobal_2010;theme=animals_that_amaze;theme=new_on_ted_com;theme=not_business_as_usual;theme=unconventional_explanations;event=TEDGlobal+2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><embed src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" bgColor="#ffffff" width="446" height="326" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/LaurieSantos_2010G-medium.flv&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/LaurieSantos-2010G.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=927&#038;introDuration=15330&#038;adDuration=4000&#038;postAdDuration=830&#038;adKeys=talk=laurie_santos;year=2010;theme=a_taste_of_tedglobal_2010;theme=animals_that_amaze;theme=new_on_ted_com;theme=not_business_as_usual;theme=unconventional_explanations;event=TEDGlobal+2010;"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Hom&#246;opathisches Placebo</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 08:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuell wird ja mal wieder heiß über Homöopathie diskutiert und gefordert, gesetzliche Krankenkassen dürften entsprechende Behandlungen nicht länger bezahlen. Das Argument dafür ist ganz einfach: So wird angeführt (ob es stimmt oder nicht, kann ich nicht fundiert sagen), es gebe keine wissenschaftlichen Studien, die eine Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen belegen. Zudem sei bis heute keine wissenschaftliche ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell wird ja mal wieder heiß über Homöopathie diskutiert und gefordert, gesetzliche Krankenkassen dürften entsprechende Behandlungen nicht länger bezahlen. Das Argument dafür ist ganz einfach: So wird angeführt (ob es stimmt oder nicht, kann ich nicht fundiert sagen), es gebe keine wissenschaftlichen Studien, die eine Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen belegen. Zudem sei bis heute keine wissenschaftliche Grundlage für die Wirkweise homöopathischer Behandlungen bekannt. Während man letzteres Argument recht einfach mit &quot;man wusste auch lange nicht, warum Aspirin wirkt&quot; widerlegen kann, wiegt das Problem der bisher nicht nachgewiesenen Wirksamkeit schwerer. </p>
<p>Betrachtet man es jedoch genauer, wird genau daraus jedoch ein Argument, warum solche Behandlungen eben doch ihre Berechtigung haben. Studien zu der Wirksamkeit medizinischer Behandlungen beziehen sich in ihrer Bewertung nämlich nicht auf die Frage &quot;Wirkt es oder wirkt es nicht?&quot;, sondern auf die Frage &quot;Wirkt es besser als ein Placebo?&quot;. Die zitierten Studien weisen demnach wohl nach, dass homöopathische Mittel nicht besser wirken, als ein Placebo. Den Wirkungsgrad eines solchen erreichen sie aber anscheinend schon. Was sagt uns das jetzt über das Verhältnis von Schulmedizin und Homöopathie (ebenso wie anderen alternativen Heilmethoden) und ob Kassen solche Behandlungen tragen sollten? </p>
<p>Pure Placebo-Behandlungen sind in unserem Gesundheitssystem schwer umzusetzen, weil der Patient natürlich ein Recht darauf hat, zu wissen, was er verschrieben bekommt und welche Inhaltsstoffe darin enthalten sind. Weiß er jedoch, dass er nur ein Placebo bekommt, lässt dessen Wirkung nach, weil diese gerade auf dem Glauben besteht, ein wirksames Medikament zu bekommen. Alternative Heilmethoden bieten hier auch dem Skeptiker eine elegante Möglichkeit: Sie bieten ein fest etabliertes Glaubenssystem, in dem der Patient glaubt, dass das, was er verschrieben bekommt, ein wirksames Medikament ist. Dann setzt der Placebo-Effekt ein und das Medikament wirkt tatsächlich. Warum genau, mag dann für den Wissenschaftler interessant sein, nicht aber für den Patienten. Auf diese Weise eröffnet sich der (Schul-)Medizin eine neue Behandlungsmöglichkeit, die ihr vorher nicht offen stand &#8211; die Behandlung mit (aus ihrer Sicht) Placebos. </p>
<p>Gefährlich und unvernünftig wird das erst dann, wenn alternative Heilmethoden als Ersatz für eine wichtige schulmedizinische Behandlung eingesetzt werden. Wenn sie als Ergänzung angewandt oder dann durchgeführt werden, wenn eine Behandlung mit herkömmlichen Methoden (mit all ihren potenziellen Nebenwirkungen) nicht unbedingt notwendig ist (Erkältung, Kopfschmerzen) oder nicht zum Erfolg führt (Rückenschmerzen, Allergien), stellt sie in meinen Augen eine gute und wichtige Ergänzung dar. Gerade auch bei Krankheiten, die über eine psychosomatische Komponente verfügen. </p>
<p>Artikel zum Weiterlesen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2010/07/schuttelfrust-homoopathie-im-spiegel.php">Plazeboalarm: Schüttelfrust: Homöopathie im SPIEGEL</a></li>
<li><a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2010/07/homoopathie-demnachstirgendwann-keine-kassenleistung-mehr.php">Plazeboalarm: Homöopathie demnächst irgendwann keine Kassenleistung mehr?</a></li>
<li><a href="http://www.zeit.de/wissen/2010-07/homoeopathie-therapie-wirkung">Die Zeit: Wie Glaube und Zufall heilen</a></li>
<li><a href="http://www.zeit.de/politik/2010-07/homoeopathie-streit-wirkung">Die Zeit: Zuckerpille oder Zahnersatz</a></li>
<li><a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/07/12/homoopathie-und-die-deutsche-bahn-im-sommerloch/">Till Westermayer:&#160; Homöopathie und die Deutsche Bahn im Sommerloch</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum klassisches Management Unternehmen schadet</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/gesellschaft/warum-klassisches-management-unternehmen-schadet</link>
		<comments>http://www.weltenkreuzer.de/gesellschaft/warum-klassisches-management-unternehmen-schadet#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 19:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die klassische Logik der Personalführung besagt: Belohne Leistung und deine Mitarbeiter werden bessere Leistung erbringen. Warum diese Schlussfolgerung falsch ist, erklärt Daniel Pink in seinem Buch Drive. Nachdem ich an anderer Stelle bereits über das Buch berichtet habe, hier eine kurze Zusammenfassung des Inhalts in einem gut gemachten (englischsprachigen) Video:



&#160;
(Via: Netzpiloten)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die klassische Logik der Personalführung besagt: Belohne Leistung und deine Mitarbeiter werden bessere Leistung erbringen. Warum diese Schlussfolgerung falsch ist, erklärt Daniel Pink in seinem Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1847677681?ie=UTF8&amp;tag=diekritisches-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1847677681">Drive</a>. Nachdem ich <a href="http://kritische-seite.de/buchkritik/drive-the-surprising-truth-about-what-motivates-us/">an anderer Stelle</a> bereits über das Buch berichtet habe, hier eine kurze Zusammenfassung des Inhalts in einem gut gemachten (englischsprachigen) Video:</p>
<div style="padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: none; padding-top: 0px" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:9ffe05b1-65eb-4539-8a1a-7a111fe65147" class="wlWriterEditableSmartContent">
<div><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/u6XAPnuFjJc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/u6XAPnuFjJc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></object></div>
</div>
<p>&#160;</p>
<p>(Via: <a href="http://www.netzpiloten.de/2010/05/21/prefered-video-what-motivates-people-to-work-better/">Netzpiloten</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gl&#252;ck und Gl&#252;ck sind nicht dasselbe</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 14:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder ist ein TED-Vortrag, der mich zu einem weiteren Beitrag über das Denken und Empfinden des Menschen veranlasst. Der Begründer der Verhaltensökonomik (Behavioral Economics), Daniel Kahneman, präsentiert darin einige spannende Gedanken darüber, wie sich das konkrete, in dem Moment erlebte, Glück und das erinnerte Glück und die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben auseinanderdriften.

(Deutsche Untertitel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder ist ein <a href="http://www.ted.com/talks/daniel_kahneman_the_riddle_of_experience_vs_memory.html">TED-Vortrag</a>, der mich zu einem weiteren Beitrag über das Denken und Empfinden des Menschen veranlasst. Der Begründer der <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Behavioral_Economics">Verhaltensökonomik</a></em> (<em>Behavioral Economics</em>), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Kahneman">Daniel Kahneman</a>, präsentiert darin einige spannende Gedanken darüber, wie sich das konkrete, in dem Moment erlebte, Glück und das erinnerte Glück und die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben auseinanderdriften.</p>
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<p>(Deutsche Untertitel verfügbar: <em>View Subtitles</em> –&gt; <em>German</em>)</p>
<p>Dazu unterscheidet er zwischen dem <em>empfindenden</em> und dem <em>erinnernden</em> Ich. Während das Eine sich auf die spezifischen, in einem konkreten Moment empfundenen Emotionen bezieht, stellt das Andere die Erinnerungen und die nachträgliche Einschätzung von Ereignissen und Emotionen dar. Dass beide keineswegs derselben Logik folgen, legt er an einem sehr einfachen Beispiel dar: </p>
<p>Fall 1: Eine schmerzhafte medizinische Untersuchung dauert fünf Minuten und endet kurz nach dem Moment des höchsten Schmerzes.</p>
<p>Fall 2: Dieselbe Behandlung dauert nun zehn Minuten. Die ersten fünf verlaufen genau so, wie in Fall 1, es folgt dann jedoch noch ein wenig leichter Schmerz.</p>
<p>Befragt man nun Menschen, die sich einer der beiden Behandlungen unterzogen haben, empfinden diejenigen, die Behandlung 2 erfahren haben, die gesamte Prozedur als angenehmer! Obwohl sie in Summe deutlich mehr Schmerz empfunden haben und auch ihr höchster Schmerz nicht unter dem der anderen Gruppe lag, bewerten sie diesen Schmerz deutlich weniger negativ. Stattdessen führt das sanfte Auslaufen am Ende dazu, dass sie sich an den abklingenden Schmerz erinnern und die schlimmsten Momente in den Hintergrund rücken.</p>
<p>Spannende Ideen, mit denen Kahneman mal wieder die einfachen Vorstellungen über den Menschen, die leider noch in vielen Wissenschaften vorherrschen, widerlegen kann.</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.ted.com/talks/daniel_kahneman_the_riddle_of_experience_vs_memory.html">ted.com</a>)</p>
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