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	<title>Weltenkreuzer &#187; Naturwissenschaft</title>
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		<title>Die Gene und der freie Wille</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 19:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist der Einzelne wirklich frei darin, zu Handeln wie es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist der Einzelne wirklich frei darin, zu Handeln wie es ihm beliebt? Gibt alleine unser Verstand uns vor, wie wir uns zu verhalten haben?</p>
<p>Als Sozialwissenschaftler kann ich dazu nur eines sagen: keinesfalls. Dabei sind es nicht nur soziale Erwartungen, erlernte Verhaltensweisen und Gesetze, die unser Handeln prägen. Darunter liegt noch eine viel grundlegendere Kraft, die unser Leben und Handeln bestimmt: unsere Gene. Sie sind die Bauanleitung für dieses Konstrukt, das wir Körper nennen. Sie geben vor, wie sich Zellen entwickeln und in welcher Art und Weise sie aneinandergefügt werden. Sie sind es auch, die die Grundstruktur dessen festlegen, was wir als den Ort unseres &#8220;freien Willens&#8221; ausgemacht haben: des Gehirns.</p>
<p>Diese Struktur aus Nervenzellen, die miteinander verbunden sind und deren Verknüpfungen sich durch Lernprozesse verstärken können, bildet die Grundlage unserer Existenz. Ist sie bei wenig entwickelten Tieren nur eine Verdickung, an der unterschiedliche Nervenstränge aufeinandertreffen, stellt sie bei uns Menschen ein hochkomplexes Netzwerk dar, das es schafft, uns das einzuhauchen, was wir &#8220;Bewusstsein&#8221; nennen.</p>
<p>Wer diese Argumentation durchdenkt, kommt schnell zu dem Fehlschluss, dass der Mensch also nichts anderes sei als eine Maschine, die durch ihre Bauanleitung determiniert ist. Dies widerspricht unserem Selbstverständnis als intelligente und &#8220;freie&#8221; Lebewesen aber so sehr, dass man geneigt ist, die genetische Erklärung der Entstehung des Bewusstseins abzulehnen. Dabei übersehen die meisten jedoch zwei Aspekte, die diese Sicht weniger bedrohlich erscheinen lassen:</p>
<ol>
<li>Die Gene bestimmen nur die Hardware, nicht die Inhalte</li>
<li>Aus komplexen Systemen können Dinge entstehen, die sich nicht alleine durch die einzelnen Bestandteile des Systems erklären lassen (Emergenz)</li>
</ol>
<p>Die Gene determinieren nur die grundlegenden Funktionen des Gehirns, sozusagen die Hardware. Die Software, also das, was wir lernen, welchen Charakter wir entwickeln und wie wir die Welt sehen entstammt nicht nur den Genen, sondern unserer Umwelt und unserer Sozialisation. Im Verlaufe unseres Lebens begegnen wir so vielen Menschen, so vielen Eindrücken und so vielen Informationen, dass jeder von uns einen eigenen Wissensvorrat in seinem Kopf hat. Auf der Grundlage dieses Wissensvorrates treffen wir wiederum unsere Entscheidungen. Dieser Wissensvorrat ist es, der unser Handeln prägt und unser Leben bestimmt. Die Prozesse, aus denen aus diesem Wissen Handeln entsteht, sind dann aber wahrscheinlich wieder bei jedem von uns gleich. Damit wären wir dann nicht mehr eine von unseren Genen bestimmte Maschine, sondern ein Produkt unserer bisherigen Erfahrungen, aus denen in einem hochkomplexen Prozess, der bisher nur in winzigen Ausschnitten erklärt werden kann unser Handeln.</p>
<p>Und zum Thema Emergenz schreibe ich in den nächsten Tagen mehr&#8230;</p>
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		<title>Sind Schwärme intelligent?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 19:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Spätestens seit Wikipedia oder del.icio.us ist das The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit <a href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia </a>oder <a href="http://del.icio.us">del.icio.us</a> ist das Thema &#8220;Intelligenz der Massen&#8221; nicht nur für Biologen oder Psychologen interessant, sondern spielt in zahlreiche weitere Lebensbereiche hinein. Ein Blickwinkel auf dieses Thema nimmt sich dabei die Natur zum Vorbild und analysiert &#8220;intelligente&#8221; Verhaltensweisen großer Schwärme oder Herden von Tieren. Dabei erfüllen einzelne Tiere lediglich eine kleine, repetitive Aufgabe, ohne den Blick auf das ganze Sytem zu haben, aber aufgrund ausgeklügelter Kommunikations- und Koordinationsmechnismen entsteht der Eindruck intelligenten Verhaltens des ganzen Schwarms.</p>
<p>Vor einiger Zeit veröffentlichte <a href="http://www.nationalgeographic.com">National Geographic</a> einen <a href="http://www7.nationalgeographic.com/ngm/0707/feature5/">ausführlichen Artikel</a> zu dem Thema, der zu dem Schluss kommt:</p>
<blockquote><p>Whether we&#8217;re talking about ants, bees, pigeons, or caribou, the ingredients of smart group behavior—decentralized control, response to local cues, simple rules of thumb—add up to a shrewd strategy to cope with complexity.</p></blockquote>
<p>Hier liegt in meinen Augen jedoch ein grundlegendes Missverständnis vor. Die Schwärme sind nämlich gerade nicht in der Lage, echte Komplexität zu verarbeiten. Vielmehr hat sich evolutionär ein Verhaltensautomatismus herausgebildet, der eine ganz spezifische Aufgabe in einem ganz spezifischen Umfeld erfüllen kann: Ameisen finden Futter, Bienen eine neue Brutstätte und Karibus können Löwen entkommen. Treten aber Änderungen in der Umwelt auf, die die Wirkung der etablierten Verhaltensmuster stören, gibt es für den Schwarm keine Möglichkeit, sein Verhalten entsprechend anzupassen. Und gerade darin, der flexiben Problemlösung unter sich wandelden Umständen und der Fähigkeit zur Abstraktion liegt, in meinen Augen, der Kern der Intelligenz.</p>
<p>Ansonsten ließe sich jedes natürliche System, das eine ganz konkrete Aufgabe erfüllt als &#8220;intelligent&#8221; bezeichnen. Sei es der menschliche Blutkreislauf, der die Zellen mit Sauerstoff versorgt, der Wasserkreislauf, der Leben auf der Erde ermöglcht oder Pflanzen, die per Photosynthese Sauerstoff erzeugen.</p>
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		<title>Die Menschheit geschlagen?</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Dec 2006 21:56:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist es also passiert: Die Maschine hat den Mensch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist es also passiert: Die Maschine hat den Menschen endgültig mit ihrer Intelligenz überholt!<br />
Diesen Eindruck könnte man zumindest gewinnen, wenn man die mediale Berichterstattung über das Duell Computer Deep Fritz gegen Schachweltmeister Kramnik betrachtet. Spiegel-Online titelt beispielsweise &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,452735,00.html">Ende einer Ära</a>&#8220;.</p>
<p>Doch betrachtet man genauer, was hier eigentlich passiert ist, kommt man zu einer deutlich weniger dramatischen Aussage: &#8220;Computer rechnen schneller als Menschen&#8221;&#8230; Kaum aufregend&#8230; So gehaltvoll wie &#8220;Autos bewegen sich schneller als Menschen&#8221; oder &#8220;Maschinen haben mehr Kraft als Menschen&#8221;. Ein normaler PC mit 3Ghz-Prozessor schafft etwa 6 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FLOPS">Quelle</a>), ein Mensch, sehr großzügig gerechnet, eine (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/FLOPS">Quelle</a>). Da Computer und Mensch beim Schachspiel über dieselbe Zeit verfügen, ließe sich dieses Setting mit einem 1 Kilometer-Wettrennen zwischen Mensch und Düsenjet vergleichen. Kaum ein faires Duell. Spannend wäre es zu sehen, wie sich der Computer schlagen würde, wenn ihm nicht dieselbe Zeit, sondern dieselbe Anzahl an Rechenoperationen zustünde. Wenn Kramnik zwei Stunden Zeit für eine Partie hat, blieben für den Computer noch 0,0000012 Sekunden! Denn Rechenkapazität hat nichts mit Intelligenz zu tun. Und dass Maschinen schneller rechnen können als Menschen, wissen wir ja eigentlich schon seit den ersten Taschenrechnern&#8230;</p>
<p>Wenn man das im Hinterkopf behält, ist es eher verwunderlich, dass der Mensch so lange mit der Maschine hat mithalten können. Woran liegt das? Schach ist ein Spiel, das seine Komplexität aus der Vielzahl der möglichen Züge gewinnt: Alleine für die ersten zehn Züge gibt es, wenn ich mich nicht irre, mehr als 10 Milliarden Zugkombinationen. Mensch und Computer gehen nun vollkommen anders mit dieser Komplexität um:<br />
Der Computer berechnet jeden einzelnen Zug, jeden einzelnen möglichen Folgezug für jeden möglichen eigenen Zug und so weiter. Er muss also für die ersten 10 Züge einige Milliarden Züge berechnen.<br />
Der Mensch geht dieses Problem ganz anders an: Schon nach wenigen Sekunden hat sich die Zahl der potentiellen Züge auf eine einstellige (!) Zahl reduziert. Dasselbe gilt für die im Kopf vorweg genommenen Folgezüge. Oft reduziert sich diese Zahl (gerade in der Eröffnung und im Endspiel) noch deutlich stärker. Durch seine Intelligenz gelingt es dem Menschen, die Zahl der für ihn notwendigen Rechenoperationen massiv zu senken. Er erkennt bestimmte Muster wieder und ist in der Lage, Relevantes von Irrelevantem zu unterscheiden. Der Computer kann das nicht. Wer sich bereits mit Spracherkennungssystemen herumgeschlagen hat, hat am eigenen Leib erfahren, wie schlecht Maschinen in der Mustererkennung sind.</p>
<p>Spannend wird es erst bei der Frage, warum es gerade das Schachspiel ist, bei dem der Computer durch reine Rechenkapazität den Eindruck von Intelligenz erweckt. Dazu in den nächsten Tagen mehr.</p>
<p>(Lesetipp: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499614197?ie=UTF8&#038;tag=diekritisches-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499614197">Laszlo Merö: Die Grenzen der Vernunft. Kognition, Intuition und komplexes Denken.</a>)</p>
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		<title>Mathematischer Adventskalender</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Nov 2006 21:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer bei dem Begriffspaar "Mathematik" und "Unterhaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bei dem Begriffspaar &#8220;Mathematik&#8221; und &#8220;Unterhaltung&#8221; an einen Widerspruch in sich denkt, dem sei folgender Link nicht sonderlich ans Herz gelegt. Alle, die sich diese Kombination durchaus vorstellen können, sollten aber mal hier vorbeischauen: <a href="http://www.mathekalender.de/">www.mathekalender.de</a></p>
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		<title>Spannender als jeder Krimi</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/naturwissenschaft/spannender-als-jeder-krimi</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Oct 2006 15:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Serien über Gerichtsmediziner, die verzwickte Fälle l [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Serien über Gerichtsmediziner, die verzwickte Fälle lösen, sind im Fernsehen heutzutage Alltag. Die <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,443144,00.html">spannendsten Geschichten</a> schreibt aber immer noch das Leben.</p>
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		<title>Internationale Kooperation im Tierreich</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Oct 2006 21:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Sachen sind schon sehr skurril:
Swiss, French an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Sachen sind schon sehr skurril:</p>
<blockquote><p>Swiss, French and Danish scientists believe they have found the largest cooperative unit of ants ever recorded. The colony is 3,600 miles long, stretching from the Italian Riviera to northwest Spain. It consists of billions of Argentine ants living in millions of nests that cooperate with each other. (<a href="http://www.crusaderonline.com/vnews/display.v/ART/2002/04/19/3cc07e6c66da5?in_archive=1">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p align="right">(Linktipp via <a href="http://blog.zeit.de/weisslog/wp-trackback.php?p=154">Weisslog</a>)</p>
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		<title>DGS: Schattenboxen mit der Biologie</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 15:41:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die moderne Biologie (insb. Genforschung und Neurologie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die moderne Biologie (insb. Genforschung und Neurologie) stellen die Soziologie auf den ersten Blick vor große Herausforderungen: Sie greifen die Paradigmen der Sozialisation (Gegenpol: genetische Determinierung) und des freien Willens an. Doch in ihrem Vortrag argumentierte Renate Mayntz (Köln), dass diese Entdeckungen für die Soziologie folgenlos bleiben. So gibt genetische Vererbung nur die Grenzen dessen vor, was durch Sozialisation erworben werden kann und es sei für die Analyse der Gesetzmäßigkeiten des Handelns der Menschen im Prinzip egal, ob das Handeln durch einen &#8220;freien Willen&#8221; oder durch neurologische Automatismen gesteuert werde.<br />
Auch wenn ich Mayntz prinzipiell zustimme, muss ich doch zu Bedenken geben, dass die &#8220;Entzauberung&#8221; des freien Willens insofern Einfluss auf die Soziologie hätte, dass zukünftig die Ergebnisse der Hirnforschung viel stärker in die Konzeption von Akteursmodellen einfließen müsste.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>DGS: Das Verhältnis von Gehirnforschung und Soziologie</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/theorie/dgs-das-verhaltnis-von-gehirnforschung-und-soziologie</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Oct 2006 16:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Auftakt machte der Psychologe W. Prinz (Leipzig), d [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Auftakt machte der Psychologe W. Prinz (Leipzig), der darstellte, dass der freie Wille eine Illusion darstellt. Jedoch eine, deren Entstehung sich erklären lasse und die bestimmte Funktionen erfüllt. Er sei zwar ein kulturelles Artefakt, als solches aber soziologisch relevant.<br />
Es folgten G. Nollmann (Duisburg), der diese Identifikation des freien Willens als Illusion auf Max Weber zurückführete und H. Knoblauch (Berlin), der sich mit der sozialen Konstruktion von Nahtodereignissen befasste, eine sehr spannende Perspektive!</p>
<p>Zum Abschluss identifizierte S. Maasen (Basel) den freien Willen als die Adresse &#8220;für Fremd- und Selbststeuerung&#8221;</p>
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