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	<title>Weltenkreuzer &#187; Meta-Wissenschaft</title>
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		<title>Wissenschaftlicher Werkzeugkasten: Citavi</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 08:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meta-Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Momentan kÃ¤mpfe ich ein wenig mit der Literaturverwalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan kÃ¤mpfe ich ein wenig mit der Literaturverwaltung, weil mich hier zwei Tools in unterschiedlichen Bereichen vollkommen Ã¼berzeugen und ich noch nicht genau weiÃŸ, wie ich diese StÃ¤rken zusammen nutzen kann. Den Anfang macht an dieser Stelle <em><a href="http://www.citavi.de">Citavi</a></em>, der Nachfolger der Freeware <em>LiteRat</em>:</p>
<p>Das Programm lÃ¤sst sich grob in drei Teile unterteilen, die jeweils einen wichtigen Aspekt der Literaturarbeit abdecken: Quellen-, Wissens- und Aufgabenverwaltung.</p>
<h3>Quellenverwaltung</h3>
<p><a href="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2009/06/citavi-lit.jpg"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" src="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2009/06/citavi-lit-thumb.jpg" border="0" alt="citavi_lit" width="244" height="149" align="left" /></a></p>
<p>Die Sammlung von Quellenangaben und die entsprechende Umsetzung in ein schÃ¶nes und korrektes Literaturverzeichnis umzusetzen ist sicherlich die Hauptaufgabe jedes Programms zur Literaturverwaltung. Citavi bietet hier unzÃ¤hlige verschiedene Dokumenttypen fÃ¼r die spezifisch alle relevanten und unwichtigen Angaben gesammelt werden kÃ¶nnen; bis hin zu Inhaltsverzeichnis, Abstract, ErstverÃ¶ffentlichungsdatum und vielem Anderen mehr. Diese Daten kÃ¶nnen natÃ¼rlich auch aus anderen Verwaltungsprogrammen importiert werden und Datenbanken und Kataloge kÃ¶nnendirekt aus Citavi heraus durchsucht werden. Diese Import- und Recherchefunktionen sind jedoch in meinen Augen einer der Schwachpunkte von Citavi: Zu unÃ¼bersichtlich ist die Recherche und zu fehleranfÃ¤llig der Import, auch wenn mit End Note, BibTex und RIS alle wichtigen Formate unterstÃ¼tzt werden.</p>
<p>Ein echtes PrunkstÃ¼ck ist jedoch die Formatierung von Quellennachweisen im Text und von Literaturverzeichnissen: Beim Schreiben des Textes in Microsoft Word oder <a href="http://www.openoffice.org">Open Office</a> kann man entweder per Assistent Zitate und Nachweise einfÃ¼gen, oder einfach im Text selber die Quellen eintippen. Nutzt man dafÃ¼r geschweifte Klammern anstatt normaler und verwendet die Zitation mit Nachname und Jahr kann Citavi zum Abschluss das komplette Dokument in einem Rutsch korrekt formatieren. Auf diese Weise kann man im ganz normalen Schreibfluss das Dokument gleich so gestalten, dass Citavi es verwenden kann, ohne jedesmal klicken oder suchen zu mÃ¼ssen. Der Zitationsstil, der standardmÃ¤ÃŸig eingestellt ist, reicht fÃ¼r alle Routineaufgaben ohne spezifische Vorgabe vollkommen aus, kann aber auch durch den Import unzÃ¤hliger Standard-Stile ersetzt oder mit einem etwas unÃ¼bersichtlichen aber sehr mÃ¤chtigen Editor angepasst werden.</p>
<h3>Wissensmanagement</h3>
<p><a href="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2009/06/citavi-wissen.jpg"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" src="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2009/06/citavi-wissen-thumb.jpg" border="0" alt="citavi_wissen" width="244" height="149" align="left" /></a> Aber nicht nur Quellenangaben kann man mit Citavi verwalten, sondern auch der Inhalt der Texte lÃ¤sst sich systematisieren. Dazu bietet das Programm die MÃ¶glichkeit, Zitate und Ideen zu sammeln, die man den Texten zuordnen kann. Diese Ausschnitte und Zusammenfassungen lassen sich dann in einen Kategorienbaum einordnen, in dem man sie dann auch unabhÃ¤ngig von den Texten verwalten, sortieren und betrachten kann. So kann man einen kompletten Text vorstrukturieren und hat notwendige Quellen und Zitate gleich zur Hand. FÃ¼r mich ist diese MÃ¶glichkeit das absolute Argument, Citavi zu nutzen, weil man einen Ã¼bersichtlichen Eindruck von den Inhalten bekommt. GroÃŸe Projekte werden an dieser Stelle jedoch auch ein wenig unÃ¼bersichtlich, weil schnell mehrere hundert Zitate zusammenkommen.</p>
<p>Das fÃ¼hrt auch gleich zu einer weiteren Eigenheit von Citavi, die bei groÃŸen LiteraturbestÃ¤nden zu einem Nachteil wird: Das Programm ist in seiner Logik an Textprojekten orientiert. So stellt jede Datei im Prinzip den Hintergrund zu einer wissenschaftlichen Arbeit dar und weniger die Sammlung aller relevanten Literatur zu einem Thema. Dementsprechend ist auch der Kategorienbaum auf einen konkreten Text ausgelegt. Sobald man Citavi eher explorativ nutzen will, um sich einen Ãœberblick Ã¼ber die schon gelesene Literatur zu verschaffen, wird es zwangslÃ¤ufig ein wenig unÃ¼bersichtlich. Auch lassen sich Texte nicht von vornherein in einen hierarchischen Baum einsortieren. Immer, wenn man mit einer Datei arbeitet, werden alle Texte gleichrangig gesehen und auch Irrelevantes wird angezeigt. GroÃŸe Literatursammlungen werden daher ziemlich unÃ¼bersichtlich.</p>
<h3>Aufgabenverwaltung</h3>
<p><a href="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2009/06/citavi-aufgaben.jpg"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" src="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2009/06/citavi-aufgaben-thumb.jpg" border="0" alt="citavi_aufgaben" width="244" height="154" align="left" /></a> SchlieÃŸlich lassen sich auch literatur-bezogene Aufgaben mit Citavi verwalten. So kann man jedem Text eine oder mehrere Aufgaben zuweisen und diese auch priorisieren. Diese kann man sich dann gefiltert anzeigen lassen. Dieses Feature habe ich jedoch nie wirklich genutzt.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Insgesamt kann ich <a href="http://www.citavi.de">Citavi</a>, das es fÃ¼r Projekte mit weniger als 100 Quellen gratis gibt, jedem an&#8217;s Herz legen, der wÃ¤hrend seines Studiums wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen hat. Auch fÃ¼r Diplomarbeiten oder Dissertationen bietet sich Citavi als unentbehrlicher Helfer an. Die MÃ¶glichkeit, Inhalte zu strukturieren und die vorbildliche automatische Erstellung von Literaturverzeichnissen sind ungeschlagen. Auch braucht Citavi keine lange Einarbeitungszeit, denn die OberflÃ¤che ist Ã¼bersichtlich und wird bei Bedarf gut erlÃ¤utert. Weniger geeignet ist Citavi jedoch fÃ¼r die Verwaltung von groÃŸen Literatursammlungen und das Management von Quellen und Wissen unabhÃ¤ngig von konkreten Textprojekten.</p>
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		<title>Was fehlt deutschen Unis?</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 20:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meta-Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn es oft vergessen wird, werden an deutschen Un [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es oft vergessen wird, werden an deutschen Unis nicht nur Studenten durch Bachelor- und Masterstudieng&#228;nge geschleust, sondern es findet auch Forschung statt. Auch wenn sich diese im internationalen Vergleich nicht verstecken muss, wird hier immer noch viel Potential verschenkt. Bei Spiegel Online &#228;u&#223;ern sich jetzt die elf <a href="http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/preise/gw_leibniz_preis.html">Leibniz-Preistr&#228;ger</a> zum Verbesserungsbedarf an deutschen Hochschulen: <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,618529,00.html">Wissenschaftspolitik: Was sich deutsche Spitzenforscher w&#252;nschen</a></p>
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		<title>Wissenschaftlicher Werkzeugkasten II: Launchy</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 18:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meta-Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch dieses Mal geht es weniger um das wissenschaftlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Mal geht es weniger um das wissenschaftliche Arbeiten, sondern mehr um den allgemeinen Umgang mit dem Rechner und seinen M&#246;glichkeiten. Aber keine Angst, Literaturverwaltung und Ideensammlung kommen auch noch.</p>
<p>F&#252;r mich ist mittlerweile das kleine Programm <a href="http://www.launchy.net">Launchy</a> unverzichtbar geworden, das eigentlich nichts Anderes macht, als andere Programme zu starten. Durch eine frei w&#228;hlbare Tastenkombination (bei mir Alt+Leertaste) springt &#252;berall in Windows ein kleines Fenster auf, in dem man den Namen des Programms eingeben kann, das gestartet werden soll. Einmal Enter gedr&#252;ckt und schon geht&#8217;s los.</p>
<p><a href="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2009/04/launchy-screen.jpg"><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" height="242" alt="launchy_screen" src="http://www.weltenkreuzer.de/wp-content/uploads/2009/04/launchy-screen-thumb.jpg" width="313" border="0" /></a> </p>
<p>Launchy kennt dabei alle Verkn&#252;pfungen im Startmen&#252; und es lassen sich auch noch andere Verzeichnisse zum Katalog hinzuf&#252;gen, der automatisch aktualisiert wird. Und Launchy startet nicht nur Programme, sondern &#246;ffnet auch Dateien und ruft Internetseiten auf. Besonders m&#228;chtig wird das Tool durch die M&#246;glichkeit, Batch-Dateien aufzurufen und diesen Parameter zu &#252;bergeben. Mit Hilfe von weiteren Tools ist es so m&#246;glich, Termine in den <a href="http://www.google.com/calendar/render" target="_blank">Google Calendar</a> einzuf&#252;gen, Todo-Listen bei <a href="http://www.rememberthemilk.com/" target="_blank">Remember the Milk</a> zu f&#252;llen oder Ideen in einer Textdatei zu sammeln (mehr zu diesen drei Tools in der n&#228;chsten Zeit, <a href="http://lifehacker.com/284127/take-launchy-beyond-application-launching" target="_blank">mehr zu der Einbindung in Launchy</a>).</p>
<p>Launchy startet direkt beim Windows-Start und bleibt im Hintergrund, bis man es aufruft. Mit einem Speicherverbrauch von knapp 12MB stellt das auch bei schw&#228;cheren Systemen kein gro&#223;es Hindernis dar. F&#252;r mich ist es mittlerweile ein wichtiger Helfer geworden, der mir viel Klick-Arbeit erspart.</p>
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		<title>Wissenschaftlicher Werkzeugkasten I: Dropbox</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 20:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meta-Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wissenschaftlicher Mitarbeiter habe ich einen groÃŸ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wissenschaftlicher Mitarbeiter habe ich einen groÃŸen Vorteil: Es gibt nur wenige Zeiten, zu denen ich tatsÃ¤chlich in der Uni sein muss. Klar, Lehrveranstaltungen und interne Besprechungen zwingen einen dann doch ab und an in die Uni, aber theoretisch kÃ¶nnte ich einen GroÃŸteil meiner Arbeit irgendwo anders erledigen. Texte lesen, Mails schreiben, ExposÃ©s verfassen und AufsÃ¤tze schreiben kann ich zuhause und im CafÃ© auch ohne Probleme. Aber auch wenn ich meist in meinem BÃ¼ro in der Uni sitze, arbeite ich doch gerne mal an meinem heimischen PC oder unterwegs an meinem kleinen Laptop. Dabei stellt sich dann natÃ¼rlich ein Problem: Wie stelle ich sicher, dass ich alle Dateien, Texte und eigenen EntwÃ¼rfe immer da habe, wenn ich sie an einem der Rechner brauche?</p>
<p>Klar, USB-Sticks sind hier Gold wert, aber vor einigen Wochen habe ich ein kleines Tool entdeckt, das ich seitdem nicht mehr missen mÃ¶chte: <a href="https://www.getdropbox.com/">Dropbox</a>. Auf den ersten Blick scheint das nichts anderes zu sein, als eine weitere Online-Festplatte mit 2GB kostenlosem Speichervolumen (fÃ¼r knapp 10$ pro Monat auf50GB erweiterbar), aber eine kleine Software, die man herunterladen kann, macht diesen Dienst zu etwas ganz Besonderem: Diese legt auf der lokalen Festplatte einen eigenen Ordner an, dessen Position man frei bestimmen kann. Der Inhalt dieses Ordners wird dann automatisch mit dem Dropbox-Server synchronisiert und jede Ã„nderung nahezu synchron Ã¼bertragen. Beim Starten des Rechners fragt Dropbox beim Server an und aktualisiert die Dateien. Ã„nderungen, die man auf dem einen Rechner in diesem Ordner vornimmt, sind dann fast ohne VerzÃ¶gerung auch auf den anderen Rechnern verfÃ¼gbar. </p>
<p>ZusÃ¤tzlich ist die <em>Dropbox</em> wie ein normales lokales Verzeichnis auf dem Rechner ansprechbar und kann somit als Standardordner fÃ¼r Dateien angegeben werden und ist in allen Programmen uneingeschrÃ¤nkt zugÃ¤nglich.</p>
<p>Meine <em>Dropbox</em> liegt direkt auf meinem Desktop und ist so immer schnell erreichbar. AuÃŸerdem habe ich zu wichtigen Unterordnern weitere VerknÃ¼pfungen auf dem Desktop angelegt, sodass die Daten, die ich brauche, immer nur ein paar Klicks entfernt sind. In der Dropbox befindet sich mittlerweile meine komplette digitale Literatursammlung, alle Daten zu aktuellen Projekten und auch mein Archiv. Also ist alles, was ich brauche, auf jedem meiner Rechner immer verfÃ¼gbar. Bevor ich mit meinem Laptop auf Reisen gehe, muss ich ihm nur kurz die Gelegenheit geben, sich die aktuellen Dateien aus dem Netz zu holen.</p>
<p>Auch auf Rechnern, auf denen die Software nicht installiert ist, sind die Daten Ã¼ber eine Web-OberflÃ¤che zugÃ¤nglich. Hier ist es sogar mÃ¶glich, alte Versionen oder versehentlich gelÃ¶schte Dateien wiederherzustellen. Neben der Synchronisation dient <em>Dropbox</em> also gleichzeitig noch als Daten-Backup. Mehr kann man von einer kostenlosen Software echt nicht verlangen&#8230;</p>
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		<title>Wissenschaftlicher Werkzeugkasten</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 20:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sicherlich geht es nicht nur mir so: Die Arbeit an der  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherlich geht es nicht nur mir so: Die Arbeit an der Uni erzeugt eine regelrechte Informationsflut. Diese muss man irgendwie in den Griff bekommen, um auch tats&#228;chlich mal mit der eigentlichen Arbeit voranzukommen. In der n&#228;chsten Zeit werde ich immer mal wieder einen Blick auf meine eigenen Methoden werfen, wie ich die ganzen Informationen, die mir jeden Tag &#252;ber den Weg laufen, verarbeite und welche Tools mir dabei helfen, meine t&#228;gliche Arbeit zu erledigen und auch bei langfristigen Projekten nicht den &#220;berblick zu verlieren. Auch Tools, die ich mal genutzt, schlie&#223;lich aber beiseite gelegt habe, werden hier ihren Platz finden.</p>
<p>Es erwarten euch also Berichte zu verschiedensten Themen: Literatur verwalten, Projekte organisieren, Notizen sammeln, Ideen strukturieren, Texte schreiben und was mir noch so einf&#228;llt. Wer wei&#223;, vielleicht ist ja auch ein Tipp f&#252;r Euch dabei. Ich bin nat&#252;rlich auch neugierig, wie Ihr Euren Alltag (wissenschaftlich oder nicht) gestaltet und welche Tools Euch dabei unterst&#252;tzen. Wenn ihr also Lust habt, schreibt doch selber mal einen Artikel dar&#252;ber, was f&#252;r Programme/Hilfsmittel Ihr nutzt und was Euch daran gef&#228;llt/st&#246;rt. In den Kommentaren k&#246;nnt Ihr das nat&#252;rlich auch loswerden&#8230;</p>
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		<title>Wissenschaft und verfehlter Idealismus</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 14:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meta-Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das deutsche Wissenschaftssystem und die Hochschulen wÃ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das deutsche Wissenschaftssystem und die Hochschulen wÃ¤ren ohne den Idealismus tausender Doktoranden und Post Docs, die trotz mieser Bezahlung und katastrophalen Karriereaussichten gerne wissenschaftlich arbeiten, am Ende (siehe auch <a href="http://www.nilsmueller.info/blog/meta-wissenschaft/risikofaktor-wissenschaft"><em>Risikofaktor Wissenschaft</em></a> und <a href="http://www.nilsmueller.info/blog/wissenschaft/warum-sollte-man-wissenschaftler-werden"><em>Warum sollte man Wissenschaftler werden?</em></a>). Dass es in der Wissenschaft aber leider keineswegs so objektiv zugeht, wie man das als Ausstehender oder Neuling gerne denkt, lÃ¤sst sich in drei schÃ¶nen Artikeln bei <a href="http://www.academics.de">academics.de</a> nachlesen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.academics.de/blog/index.php/uberleben-in-der-wissenschaft/faustregel-1/">Faustregel 1: Akzeptiere die Spielregeln des Systems und handle danach!</a></li>
<li><a href="http://www.academics.de/blog/index.php/uberleben-in-der-wissenschaft/faustregel-2/">Faustregel 2: Sei diplomatisch, der nette Kollege vergisst Deine Kritik nie!</a></li>
<li><a href="http://www.academics.de/blog/index.php/uberleben-in-der-wissenschaft/faustregel-3/">Faustregel 3: Publiziere, prÃ¤sentiere, publiziere, prÃ¤sentiere, publiziere..!</a></li>
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		<title>Was die Wissensgesellschaft braucht&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 22:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Die "Wissensgesellschaft" ist einer der zentralen Begri [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;Wissensgesellschaft&#8221; ist einer der zentralen Begriffe wenn es um die Analyse der Charakteristika der heutigen Gesellschaften geht. Es geht nicht mehr in erster Linie um Nahrungserzeugung oder GÃ¼terproduktion. Diese sind in den Hintergrund getreten vor einem neuen Rohstoff: dem Wissen. </p>
<p>Wissen scheint die treibende Kraft allen Fortschritts zu sein: Es treibt Wirtschaftswachstum und Wohlstand, verlÃ¤ngert Leben und verbessert die LebensqualitÃ¤t, fÃ¶rdert das VerstÃ¤ndnis der Natur und macht den Menschen glauben, er kÃ¶nne sie beherrschen. Auch in Deutschland steht das Wissen und die &#8220;Wissensgesellschaft&#8221;, zumindest rhetorisch, im Mittlepunkt der politischen Diskussion und AktivitÃ¤t. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lissabon-Strategie">Lissabon-Strategie</a> der EU und die Kampagne &#8220;<a href="http://www.land-der-ideen.de/">Land der Ideen</a>&#8221; setzen am Wissen an und schreiben ihm fast schon Allmacht zu.</p>
<p>Aber befassen wir uns mal mit der RealitÃ¤t abseits dieser Rhetorik: Damit Wissen in die Gesellschaft eingehen kann bedarf es zweierlei: Es muss produziert werden und es muss einen Weg finden, auf das Leben der Menschen Einfluss zu nehmen. FÃ¼r Ersteres ist die Wissenschaft, egal ob Ã¶ffentlich oder privat finanziert, zustÃ¤ndig. Sie schafft das Wissen, das der Rohstoff der Moderne zu sein scheint. Also mÃ¼sste man davon ausgehen kÃ¶nnen, dass alle politische Rhetorik dazu fÃ¼hrt, die FÃ¤higkeit der Wissenschaft, ihrer Arbeit nachzugehen, zu verbessern. Dass dem, zumindest im universitÃ¤ren Bereich, nicht so ist, habe ich anderer Stelle ausgefÃ¼hrt (<a href="http://www.nilsmueller.info/blog/meta-wissenschaft/risikofaktor-wissenschaft">Risikofaktor Wissenschaft</a>) und kann das nach nun immerhin einem Monat konkreter Erfahrung im Wissenschaftsbetrieb nur aufrecht erhalten. </p>
<p>FÃ¼r die Verbreitung (Soziologenchinesisch: &#8220;Diffusion&#8221;) des Wissen gibt es, in meinen Augen, zwei Mechanismen: Die Wirtschaft, die neue Erkenntnisse in Produkte umsetzt und mit diesen das Leben der Menschen beeinflusst, und die Medien, die Wissen in seiner &#8220;reinen Form&#8221; verdichten, einordnen und der Allgmeinheit zugÃ¤nglich machen sollten. Doch in den Medien scheint sich, wie in der Wissenschaft auch, eine groÃŸe Gruppe qualifizierter und motivierter junger und weniger junger Menschen zu entwickeln, die von ihrer Arbeit nicht leben kÃ¶nnen. So beschreibt Gabriele BÃ¤rtels in einem Artikel in der ZEIT (<a href="http://images.zeit.de/text/2007/45/C-Freie-Journalistin">Schreiben macht arm</a>) ihren tÃ¤glichen Kampf um VerÃ¶ffentlichungen, Zeilenhonorare und die nÃ¤chste Mietzahlung. </p>
<p>Kann es angehen, dass in dermaÃŸen wichtigen Bereichen in unserer &#8220;Wissensgesellschaft&#8221; solche VerhÃ¤ltnisse vorherrschen? Dass Menschen, die ihr Leben in den Dienst eines fundamentalen Pfeilers der Gesellschaft stellen, unter solchen Bedingungen leben und arbeiten mÃ¼ssen? Wie kann man erwarten, dass sich qualifizierte HochschulabgÃ¤gner fÃ¼r Karrieren entscheiden, deren Aussichten dermaÃŸen ungewiss sind, wÃ¤hrend Unternehmen mit (zumindest auf dem Papier) langfristigen VertrÃ¤gen, Entwicklungsperspektiven und angemessenen GehÃ¤ltern locken? NatÃ¼rlich, der Idealismus gleicht vieles aus, aber vielleicht ist irgendwann der Zeitpunkt gekommen, wo sich die Leute sagen: &#8220;Macht euren Mist doch alleine!&#8221; Und dann ist das Geschrei groÃŸ&#8230;</p>
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		<title>Hilfen fÃ¼r kreative Arbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 17:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meta-Wissenschaft]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt ja immer mal wieder vor, dass man sich ein wenig kreativ betÃ¤tigen muss oder sich tiefer in ein Thema einarbeiten oder mit einem Problem beschÃ¤ftigen will. Ein wenig Struktur in diesen normalerweise recht chaotischen Prozess bringen die <em>Thinking Guides</em> von <a href="http://www.exploratree.org.uk/">Exploratree</a>.</p>
<p>Eine Passage der <a href="http://www.exploratree.org.uk/terms/">Nutzungsbedingungen</a> macht die Nutzung dieser Seite jedoch fÃ¼r sensible Projekte unmÃ¶glich:</p>
<blockquote><p>&#8230;you agree, by submitting your contribution, you grant Futurelab Education a perpetual, royalty-free, non-exclusive, sub-licensable right and license to use, reproduce, modify, and publish your contribution freely and without restriction.</p></blockquote>
<p>Allerdings hindert das einen natÃ¼rlich nicht daran, die Verfahren einfach auf Papier vor dem Rechner anzuwenden&#8230;</p>
<p>(Quelle: <a href="http://lifehacker.com/software/thinking/use-exploratree-to-plan-a-project-or-idea-315883.php">lifehacker</a>)</p>
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