Nun rückt die Wahl immer näher und so langsam muss sich jeder entscheiden, wo er denn am 27. September sein Kreuzchen macht. Nachdem die politischen Entscheidungen in den letzten Jahren für viele junge, gebildete und internetaffine Menschen immer unerträglicher wurden, hat sich die Piratenpartei spätestens seit den Europawahlen dieses Jahr für viele zu einer ernsthaften Option entwickelt. Allerdings gibt es auch einige Punkte, die einige daran zweifeln lassen, dass es sinnvoll ist, der Partei tatsächlich nächste Woche die Stimme zu geben und mit den in meinen Augen wichtigsten will ich mich hier in den nächsten Tagen auseinandersetzen:
- Die Piraten haben kein vollständiges Wahlprogramm. Ich wähl doch nicht die Katze im Sack.
- Die Piraten haben ohnehin keine Chance, in den Bundestag einzuziehen und mit einer Stimme für sie würde ich Schwarz-Gelb unterstützen
- Die Piraten grenzen sich nicht genug von rechtsextremistischem Gedankengut ab

4 Kommentare bisher
16:11 Uhr
1. Die etablierten Parteien halten sich nicht an ihre Wahlversprechen und belügen uns seit Jahrzehnten. Ist natürlich viel besser!
2. Wenn jeder so denkt, dann dürfen wir nur CDU wählen, alle anderen haben ja keine Chance auf Mehrheit. Sehr demokratisch, bravo!
3. Falsch. Die Piraten werden von Links und Linksaussen in die Rechte Ecke gestellt und von Rechts und Rechtsaussen in die Linksextreme Ecke.
Viel Spass beim SPD/Grüne wählen!
Permalink19:38 Uhr
Ich muss zugeben, dass ich bis eben überhaupt nichts von der Piratenpartei wusste. Zwar war mir der Name bekannt, aber die tatsächlichen Ziele waren mir ein Rätsel. Übrigens weiß ich jetzt immer noch nicht, welches Wahlprogramm diese “Partei” eigentlich zu bieten hat – irgendwas mit Raubkopien kann das sein?
Permalink23:16 Uhr
@Martin: Das Wahlprogramm der Piratenpartei lässt sich in meinen Augen mit zwei Worten zusammenfassen: Bürgerrechte und Informationsgesellschaft. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, eine Politik zu machen, die die Möglichkeiten und Chancen des Internets in den Mittelpunkt stellt und nicht die Gefahren und Bedrohungen betont?
Was das Urheberrecht angeht, stehen sie für die Legalisierung der Privatkopie, was nicht mit einer Abschaffung des Urheberrechts gleichzusetzen ist.
Die offizielle und ausführliche Vorstellung des Wahlprogramms findest du hier: http://web.piratenpartei.de/navigation/politik/unsere-ziele. Bitte unbedingt vollständig lesen und versuchen zu verstehen. Es geht nicht um Anarchie im Netz!
Permalink00:34 Uhr
Ob sinnvoll oder nicht diese Partei gewählt zu haben, fakt ist das es ja doch einige getan haben… und das auch nicht ohne Grund.
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