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	<title>Kommentare zu: Gier und die Wirtschaftskrise</title>
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	<description>Gedanken und Fundstücke aus all meinen Welten</description>
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		<title>Von: Weltenkreuzer</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/gesellschaft/gier-und-die-wirtschaftskrise/comment-page-1#comment-7213</link>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 15:18:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, Schulze will hier zwei verschiedene Gruppen unterscheiden: Die, die den Neoliberalismus erdacht und in seiner Grundform etabliert haben und die, die sich heute die &quot;Märkte sind frei&quot;-Komponeten herauspicken und ihre eigene Ideologie damit rechtfertigen. Denn der heutige &quot;freie Markt&quot; hat durch seine ungleiche Informationsverteilung, Intransparenz und Machtansammlung tatsächlich nicht viel mit dem Ideal der &quot;klassischen&quot; neoliberalen Wirtschaftstheorie zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, Schulze will hier zwei verschiedene Gruppen unterscheiden: Die, die den Neoliberalismus erdacht und in seiner Grundform etabliert haben und die, die sich heute die &#8220;Märkte sind frei&#8221;-Komponeten herauspicken und ihre eigene Ideologie damit rechtfertigen. Denn der heutige &#8220;freie Markt&#8221; hat durch seine ungleiche Informationsverteilung, Intransparenz und Machtansammlung tatsächlich nicht viel mit dem Ideal der &#8220;klassischen&#8221; neoliberalen Wirtschaftstheorie zu tun.</p>
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		<title>Von: DeanG</title>
		<link>http://www.weltenkreuzer.de/gesellschaft/gier-und-die-wirtschaftskrise/comment-page-1#comment-7210</link>
		<dc:creator>DeanG</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 05:12:23 +0000</pubDate>
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		<description>Also ich habe eben den Artikel in der Welt gelesen. Zum einen finde ich ihn überhaupt nicht zu fachsoziologisch sondern vom soziologischen und vor allem, psychologischen Aspekt sehr nachvollziehbar.
Was ich jedoch als fast sträflich anmaßend erachte ist, wenn ein Soziologe den Neoliberalismus in einer Weise beschreibt und darstellt als wäre er ein Musterschüler von Milton Friedmann gewesen. Ich kann es nur seiner Unwissenheit oder einer zu groben Umschreibung unterstellen das er dem Neoliberalismus Qualitäten unterstellt deren Mangel, oder deren Leugnung, ihnen die meiste Kritik einbrachte.
Ich möchte das nicht zu sehr vertiefen aber es lässt mir die Nackenhaare zu Berge stehen wenn ich lese das der Neoliberalismus sich für Regeln und Rahmenbedingungen einsetzt. Diese Herrschaften haben Eindrucksvoll, in Wort und Tat (und das quer über den Globus, von Chile über Polen und Russland bis nach China) gezeigt was sie von geregelten Strukturen halten. (Nach Friedmann ein Eingriff in das natürliche Gleichgewicht des Marktes). 
     Es ist schon sehr schlimm wie manche Menschen glauben aus ihrer Fachkompetenz in einem Bereich sich diese auch für andere Bereiche ableiten zu können.
     Sollte dem nicht so sein würde mir nur eine Annahme der beabsichtigten Irreführung (oder massiver Lobbyarbeit) als Alternative einfallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich habe eben den Artikel in der Welt gelesen. Zum einen finde ich ihn überhaupt nicht zu fachsoziologisch sondern vom soziologischen und vor allem, psychologischen Aspekt sehr nachvollziehbar.<br />
Was ich jedoch als fast sträflich anmaßend erachte ist, wenn ein Soziologe den Neoliberalismus in einer Weise beschreibt und darstellt als wäre er ein Musterschüler von Milton Friedmann gewesen. Ich kann es nur seiner Unwissenheit oder einer zu groben Umschreibung unterstellen das er dem Neoliberalismus Qualitäten unterstellt deren Mangel, oder deren Leugnung, ihnen die meiste Kritik einbrachte.<br />
Ich möchte das nicht zu sehr vertiefen aber es lässt mir die Nackenhaare zu Berge stehen wenn ich lese das der Neoliberalismus sich für Regeln und Rahmenbedingungen einsetzt. Diese Herrschaften haben Eindrucksvoll, in Wort und Tat (und das quer über den Globus, von Chile über Polen und Russland bis nach China) gezeigt was sie von geregelten Strukturen halten. (Nach Friedmann ein Eingriff in das natürliche Gleichgewicht des Marktes).<br />
     Es ist schon sehr schlimm wie manche Menschen glauben aus ihrer Fachkompetenz in einem Bereich sich diese auch für andere Bereiche ableiten zu können.<br />
     Sollte dem nicht so sein würde mir nur eine Annahme der beabsichtigten Irreführung (oder massiver Lobbyarbeit) als Alternative einfallen.</p>
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